um 09:11 Labels: Eingestellt von Markus 8 Kommentare

Überschrift könnte auch lauten: "Wie ein Bogen-Wochenende nicht aussehen sollte ..." ^^ Aber fangen wir am Anfang an. Die Deutschen sind ja angeblich die Nation der Jammerlappen und genau in dieses Horn stosse ich jetzt auch einmal und heule hier mal ein bisschen rum, denn ich habe eine sehr wichtige Lektion gelernt: Man kann noch so viel üben und noch so gut schiessen, an einem Scheisstag nützt das alles nix ;-)

Jeder, der Gejammer und Geheule nicht ausstehen kann, bitte den nun kursiv folgenden Text einfach überspringen. Danke. So - dann wollen wir mal.

Nachdem ich von Freitag auf Samstags gesundheitsbedingt nur wenig Schlaf bekommen habe, sind wir am Samstag früh mit einer guten 3/4-Stunde Verspätung losgehetzt. Den Durchfall, der mich auf der Fahrt zum Turnier 3 Mal an den Rastplatz gezwungen hat, konnte glücklicherweise mit ein paar Tabletten bekämpft werden. Viel zu Spät angekommen waren meine Frau und ich schon in getrennten Gruppen eingeschrieben (ist auch schwierig bei gleichem Familiennamen); jedoch konnten wir nach kurzer Diskussion und dem Verweis auf unser kleines Hundchen, welches ja abwechselnd beim Schiessen "gehalten" werden muss, den Veranstalter davon überzeugen, doch in einer gemeinsamen Gruppe zu landen.

Wir waren in einer Gruppe mit 3 Compund-Schützen. Nicht, dass das jetzt unbedingt so schlimm ist, aber es ist halt schon komisch, wenn bei jedem Pflock erstmal 5 Minuten die Diskussion entbrennt, wieviele Meter das Ziel jetzt tatsächlich weg ist. Jeder wollte als letzter schiessen, um seine Visiereinstellungen nach den Ergebnissen der anderen noch einzustellen, und schreiben wollte natürlich auch keiner. Wer war derjenige, der schreiben durfte und zusätzlich dazu noch das ganze Turnier als erster zu schiessen? Natürlich ich.

Gegessen hatten wir auch fast nichts, als wir überhastet das Haus verlassen hatten, da wir ja wussten, dass es zwei "Doping-Stände" auf dem Parcour geben sollte. Ein Glück wurden Yvonne und ich überstimmt, als es zum ersten Dopingstand ging, und so mussten wir die ersten 18 Ziele ohne was zu essen im Bauch schiessen. Zu guter Letzt wurde dann auch noch der ein oder andere Pfeil ins Kill geredet, der die olle Kill-Linie noch nicht mal annähernd berührt hatte. War mir dann aber auch schon wurscht. ^^

Nach dem zweiten Dopingstand lief es, gestärkt durch handgemachte Salamibrötchen wieder wie gewohnt. Alles getroffen und somit das schlechte Ergebnis noch etwas ausgeglichen. Letztendlich bin ich auf dem 9ten Platz gelandet, hätte aber wesentlich besser schiessen können. Daran sieht man mal wieder, dass Turniere nicht nur mit dem Material und den Armen, sondern vornehmlich im Kopf gewonnen werden. Merkliste für das nächste Mal: am Vorabend früh ins Bett gehen, entspannt anreisen, ausreichend Essen, und sich durch die äusseren Umstände nicht aus der Ruhe bringen lassen (soweit dies möglich ist).

Landschaftlich war es ein wirklich tolles Turnier; super Wetter hatten wir auch - von dieser Seite war es wirklich herrlich. Und die guten Bratwürste am Schluss haben die Stimmung auch ganz schnell wieder gebessert ^^

Ausserdem war ich gleich am Sonntag früh gegen 10 Uhr auf dem Bodnik-Parcour um mein Ego zu beruhigen. Alles lief gut - hab auf 28 Ziele 3 zweite Pfeile gebraucht - und bin entspannt wieder nach hause gerauscht :-) Warum hätte das nicht so am Vortag laufen können ... typisch :-)







um 08:24 Labels: , Eingestellt von Markus 1 Kommentare

Gestern war ich mit meinem Schwager Jens mal wieder ein kleines Ründchen drehen. Hab zwei verschiedene Handschuhe getestet, und immernoch nicht den perfekten Handschuh für mich gefunden. Die Suche wird wohl noch ein wenig weiter gehen. Aber sonst war es ein wirklich herrlicher Tag. Super Wetter, halbwegs was getroffen haben wir auch - was will man mehr? :-)





um 09:24 Labels: , Eingestellt von Markus 1 Kommentare

Getreu diesem Motto hat es mich am Freitag nach der Arbeit zum Training auf den Bodnik-Parcours verschlagen. Das Wetter, welches es angeblich ja nicht geben soll, fand mein Hund Shira jedenfalls irgendwann dann doch etwas ungemütlich und sie wollte, trotz Regenmantel heim.

War aber wohl auch ganz gut so, denn ich war zu dem Zeitpunkt dann auch gut durchgeweicht und die Federn meiner Pfeile hatten sich alle angelegt - "schee wars" ^^








um 07:38 Labels: Eingestellt von Markus 1 Kommentare

Dieses Jahr hat unser Verein das erste Osterturnier auf den Bodnik-Parcours veranstaltet und ich hatte meine Kamera vergessen. Leider gibt es daher keine Bilder. Das war aber auch schon alles unerfreuliche, denn wir hatten super Wetter, beste Laune und eine Menge Spass.

Leo hat aus dem kleinen Hausparcours alles herausgeholt, was man herausholen konnte - mein persönlicher Dank geht an die Ente - und so waren trotz mehr oder weniger regelmäßigen Besuchen des Parcours unter dem Jahr, immer wieder unbekannte bzw. neue Schüsse dabei. Geschossen wurden zwei normale Runden auf jeweils 9 Ziele, die letzte Runde war dann eine 20/10 gewertete Hunterrunde.

Die Verpflegung mit Gulasch und einem Kuchenbuffet, was seines Gleichen suchte setzte dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen auf, auch wenn ich mir als Allergiker das nächste mal wieder Würstchen wünsche ^^

Was sehr interessant war: Yvonne und ich durften bei der Punkte-Auszählung und bei der Schussergebnis-Listenerstellung mitmachen. Unter Leo´s Kommando ging das alles ganz "Zack Zack" und er hatte alle nötigen Hintergrund-Infos zu den Namen auf den Schusszetteln ^^ Kurz gesagt: auch dabei hatten wir eine riesen Gaudi.

Punktemäßig hatte ich dieses Mal auch Glück, landete auf Platz 2; und das sogar, obwohl ich neue, leichtere Pfeile zum ersten mal auf dem neuen Bogen geschossen habe.


Hier geht es zu den Ergebnissen - >>>hier klicken<<<


um 11:01 Labels: , Eingestellt von Markus 1 Kommentare

Am Sonntag haben wir das Wetter ausgenützt und sind kurzerhand nach Alfeld zum Bow-Vision-Parcours gefahren. Was für ein herrlicher Tag! Dieser Parcours ist wirklich immer wieder eine Reise wert. Super Gelände, wirklich tolle Schüsse und für die ganz Verrückten die sogenannten "Könner-Pflöcke" - was will man mehr? Ich freu mich jetzt schon auf das nächste Mal in Alfeld. Hoffentlich dauert es nicht zu lange ... :-)











um 21:39 Labels: , Eingestellt von Markus 2 Kommentare

Der Cube von Longlife ist ein 6,1 kg schwerer Trainingswürfel, für alle, die sich beim regelmäßigen Üben im Garten oder auf dem Feld nicht ihre wertvollen 3D-Tiere marode schiessen wollen. Durch das eingearbeitete Seil lässt er sich gut tragen und auch je nach Wunsch aufhängen. Einfach den Würfel auf die nächste Wiese werfen und schon kann das Training losgehen.

Durch die recht große Masse und das hohe Eigengewicht rollt der Würfel bei Beschuss nicht weg. Die Weissen Punkte auf den verschiedenen Zielflächen dienen dazu, sich leichter auf einen Punkt konzentrieren zu können. Die Pfeile meines 45# Bogens drangen zwischen 10 und 15 Zentimeter tief ein, und können schön leicht wieder gezogen werden. Allerdings wird der Schaum bei tiefen Temperaturen etwas hart, was das Pfeile ziehen etwas erschwert. Aber selbst dann ist der Cube immernoch weicher als so manches 3D-Tier anderer Hersteller.

Laut Hersteller kann man auch mit Jagdspitzen auf den Cube schiessen; da ich haber keine hatte, wird der Test wohl noch nachgereicht. Ich selbst bin mit der Preis-Leistung äusserst zufrieden und benutze den Cube bei jedem Outdoor-Training im heimischen Garten.