um 11:02 Eingestellt von Markus 0 Kommentare

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, arbeite ich momentan mit Hochdruck am Bearpaw-Blog. Dort gibt es jede Menge zu tun, und so bleibt mir nur wenig Zeit für private Bogenaktivitäten momentan. Bald wird´s aber hier auch wieder weiter gehen. Sobald meine Frau und ich mal wieder etwas rauskommen ;-)

Ich freu mich schon.

bis dahin

Markus

um 10:34 Eingestellt von Markus 3 Kommentare

Am Wochenende vom 12. – 13. September wurde das Zweitagesturnier in Einberg abgehalten. Wie jedes Jahr waren Peter, Sigi, Giulia, Philip und meine Wenigkeit mit von der Partie. Verstärkt wurden wir von Jürgen und Jens bzw. an Tag Zwei Yvonne und verbrachten so zwei schöne Tage auf dem rund 6,5 km Rundparcours mit 30 Stationen.

Nachdem wir gegen kurz nach 9.00 Uhr eingetrudelt sind, ging es gleich mal auf zum "Einschiessen". So gegen 9.30 gab es dann, wie üblich, die Willkommensrede von Dieter und seiner Frau und um 10.15 Uhr war dann Schiessbeginn.

Es waren sehr viele, liebevoll gemachte Ethafoam-Ziele gestellt – gemixt mit einigen Longlife 3D Tieren, die alle wohlüberlegt gestellt waren. Es waren kaum Schüsse dabei, die sich von der Art her glichen. Durch das sagenhafte Gelände, welches Einberg eigentlich zu einem festen Termin im Jahres-Turnierkalender machen sollte, wurden die zwei Tage zu einem tollen Erlebnis.

Die Verpflegung war Spitze und gewohnt günstig; hier den Einbergern nochmals großes Lob, die nicht, wie auf anderen Turnieren teilweise 3,50 Euro für etwas zu essen haben wollen. Am ersten Tag war die Wegführung teilweise etwas schlecht gekennzeichnet – am zweiten Tag dafür ging es dann um so besser.

Alles in allem war es ein klasse Turnier mit vielen, wirklich einmaligen Schüssen wie z.b. von Felsen hinunter, über einen See, in einen Steinbruch hinab und viele andere "Geländeschüsse".















um 14:49 Eingestellt von Markus 0 Kommentare

Am Samstag den 29.08. fragte mich Christoph Unger von Bearpaw Products während des Turniers in Eisenbach fast beiläufig, ob ich mir vorstellen könnte, so etwas wie das, was ich mit meinem Blog hier mache, auch für die Firma Bearpaw zu machen. Nach einigen Gesprächen am Abend und darauf folgenden Sonntag mit Henry Bodnik und Christoph Unger war die Idee zum Bearpaw-Blog geboren und begann sich schon in unseren Köpfen zu formen.

Nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub machte ich mich sofort ans Werk. Einige sehr kurze Nächste später darf ich heute mit Freude verkünden, dass ab sofort das offizielle Bearpaw-Blog online ist.

Ohne die ganzen wüsten Unterstellungen und heftigen Reaktionen in diversen Foren wäre die Firma Bearpaw wohl nicht auf mein Blog aufmerksam geworden - somit bewahrheitet sich folgendes Sprichwort:

"Nix Schlecht´s - wo nix Gut´s dabei is."

Ich fühle mich geehrt, dass ich ab sofort über von mir vorgenommenen Produkt-Tests, Turnierveranstaltungen und sonstigen Events und News berichten darf.

Ich würde mich freuen, wenn ich viele meiner Leser hier auf auf dem Bearpaw-Blog begrüssen dürfte. Hier bleibt übrigens alles beim Alten.

Bis bald dann

Markus

um 08:47 Eingestellt von Markus 1 Kommentare

"Minus-Punkte bei Körpertreffern? Na das kann ja heiter werden" ... So oder so änlich war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich damals die Ausschreibung zum ersten Bearpaw Kill Bonus Turnier in Eisenbach in die Hände bekam - und dann war es endlich so weit.

Gegen 9.00 Uhr morgens versammelte sich die ganze Mannschaft auf dem Parkplatz des "Hotel Gasthof Bad" in Eisenbach. In recht familiärer und entspannter Atmosphäre verbrachte man die Zeit bis zur Begrüssungsrede durch den Initiator Henry Bodnik auf dem Einschiessplatz des Bogensporthotels von Hubert Wursthorn. Henry trug, wie er uns erzählte, die Idee zu diesem Killturnier schon länger mit sich herum, jedoch erst mit Hubert zusammen wurde dieser Idee Leben eingehaucht. Auf dem Gelände des SDBJV e.V. wurde eigens zu diesem Zweck ein Parcours gestellt, der mit jagdlichen Entfernungen und forderndem Gelände aufwartete.

Nach der Begrüssungsrede wurden die Schusszettel verteilt und es ging in den vorher gebildeten Gruppen zum Turnier-Gelände. Am ersten Turniertag wurden pro Ziel je zwei Pfeile geschossen; Innen- und Aussenkill gaben unterschiedlich viele Punkte; Körper- oder sogenannte Verletzungstreffer gaben Minuspunkte. Und in genau dieser Punktevariante lag der, meiner Meinung nach, große Reiz dieses Turniers. Man musste sehr konzentriert auf den Punkt schiessen. Es reicht eben nicht, das Tier am Hintern oder im Ohr noch zu erwischen und 16 Punkte einzuheimsen. Und durch die zwei Pfeile, welche man pro Station am ersten Tag schiessen musste, wurden auch Zufalls- oder Glückstreffer relativiert.

Das Gelände des SDBJV e.V. im Schwarzwald war das zweite Highlight bei dieser Veranstaltung. Knietief im Unterholz stehend, durch ein kleines Schussfensterchen auf ein Tier, dem noch ein Ast ins Kill ragte, waren nicht unübliche Situationen. Erschwerte Stände, optische Gemeinheiten und andere Nettigkeiten hielten den Schwierigkeitsgrad an beiden Tagen oben, jedoch ohne jemals wirklich unmöglich zu sein.

Der Verpflegungsstand, welchen man pro Tag zwei mal passierte, war bestens gewappnet für die hungrigen Schützen. Von belegten Broten zum mitnehmen bis hin zu leckeren Bratwürsten gab es alles, was das Bogenschützenherz begehrte. Auch das Wetter hätte besser nicht sein können; ging es früh noch mit knackigen 11 Grad los, wurde es im Laufe des Tages wärmer und angenehmer.

Für den zweiten Turniertag hatte sich Henry noch einen kleinen "Bonus" für die vier besten Schützen des Vortages ausgedacht. Nicht nur, dass sie, wie alle anderen Teilnehmer mit den verschärften Bedingungen der 1 Pfeil-Hunter-Runde zurecht kommen mussten; sie wurden darüber hinaus zusammen in eine Gruppe gesteckt, um den Wettkampfdruck noch etwas zu erhöhen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass niemand mit dem Schreiben betrügen konnte.

Nach einem ebenso schönen wie fordernden zweiten Turniertag gab es vor der eigentlichen Siegerehrung eine Verlosung, was auch das Wörtchen "Bonus" im Titel des Turniers rechtfertigte. Aus allen Schusszetteln wurden insgesamt 20 Preise verlost - meinen herzlichsten Glückwunsch an dieser Stelle an alle Gewinner (ganz besonders an die Gewinner der 3D Tiere und des Bearpaw Custom-Bogens!).

Alles in Allem war es wirklich ein tolles Turnier. Ein Turnier, dass sich deutlich von den bisherigen Veranstaltungen abhebt und ganz schnell auch zu einem festen Termin im Jahreskalender eines jeden Bogenschützen avancieren kann. Ich möchte mich nochmals bei alled Bedanken, die dieses Event möglich gemacht haben und freue mich jetzt schon auf das nächste Mal im neuen Jahr.

Noch was persönliches: Meine Frau Yvonne wurde bei den Carbonpfeil-Damen Zweite und ich bei den Carbon-Herren Erster. Darüber haben wir uns sehr gefreut und ich möchte meiner Frau auf diesem Wege nochmal sagen: "Hast du super gemacht! Weiter so mein Schatz!" :-)



















um 09:12 Eingestellt von Markus 1 Kommentare

Kaum sind wir aus dem Urlaub zurück, sitze ich schon brav hier am Rechner und blogge über eines der schönsten "Bogenwochenenden", dass wir bisher erleben durften. Im Mittelpunkt des Wochenendes vom 28. bis 30. August stand das erste Bearpaw Kill Turnier. "Was ist ein Killturmier?" - ein Killturnier ist ein Turnier, bei dem nur die Blatt-Zone des Ziels gewertet wird, und Körpertreffer Minuspunkte ergeben. Selbstverständlich wurden die Entfernungen an den erhöhten Schwierigkeitsgrad angepasst; jedoch sollte es nicht zu leicht werden.

Fangen wir jedoch am Anfang an - nämlich beim Aufbau und der Test- und Kontrollrunde des Parcours. Da wir uns vorher mit Henry Bodnik und Christoph Unger abgesprochen hatten, wählten wir für unsere erste Urlaubsetappe den etwa 15 km entfernt gelegenen Campingplatz Bankenhof und waren so gleich zur Stelle, als Henry und Christoph am Donnerstag Abend beim Bogensporthotel Bad in Eisenbach ankamen.

Im Wald auf dem eigentlichen Hausparcours, auf dem auch die Bogenkurse der Firma Bearpaw im Schwarzwald stattfinden, trafen wir uns auch mit Hubert Wursthorn (dem Besitzer des bislang wohl einzigen Bogensporthotels in Deutschland) und mit zwei Mitgliedern des Süddeutschen Bogen und Jagd Vereins e. V. - SDBJV, um den Parcours für das am Samstag startende Turnier auf zu bauen. Jeder Schuss wurde von Henry akribisch beäugt und quasi "handverlesen", so dass es keine wirklich leichten oder langweiligen Schüsse auf dem Turnier geben sollte. Der Jeep von Hubert war mit 3D-Tieren bestückt und Stefan Schwarz vom SDBJV knotete mit unermüdlichem Einsatz Bändchen zur Wegmarkierung an die richtigen Stellen und baute mit Christoph die Ziele und Abschusspflöcke auf.

Am nächsten Tag wurden noch die wenigen Ziele fertig gestellt, die man am Vorabend wegen der hereinbrechenden Abenddämmerung nicht mehr geschafft hatte, und dann ging es auf die Test- und Kontrollrunde mit Henry und Christoph - und natürlich unseren Bögen. Im "Henrytempo" ging es von Pflock zu Pflock und wir schafften es tatsächlich, den Parcours in knapp zwei Stunden zu absolvieren. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, wir hatten viel Spass und interessante Gespräche zusammen. Mit dem Bogen in der Hand zeigte sich ganz schnell, dass Henry das richtige Auge für fordernde Schüsse hat und genau weiss, was für das gewisse Salz in der Suppe bei einem Bogenturnier nötig ist. Es war kein Schuss dabei, der leicht war; kein Schuss, den man einfach so eben schiessen konnte. Es hing immer etwas Grünzeug in der Schussbahn, der Stand war häufig schwierig, die Lichtverhältnisse waren gelegentlich heimtückisch, etc. - kurzum - es war schlichtweg einfach nur der Hammer :-)

Doch viel zu schnell war auch dieser Tag vorbei und es sollte der erste Turniertag anstehen ...
Davon mehr im zweiten Teil meines Berichts, der in Kürze folgen wird.